Veröffentlicht am 06.01.2015 von Fledermausfreundliches Haus in Muschenheim ausgezeichnet

Muschenheim (nab). Horst Reinemer aus Muschenheim wohnt in einem fledermausfreundlichen Haus. Dafür hat er vom Nabu Hessen und der Stiftung Hessischer Naturschutz eine entsprechende Urkunde und für das Haus eine Plakette bekommen.

Sabine Tinz überbrachte im Beisein von Vertretern des Muschenheimer Naturschutzvereins die Ehrung, die Gebäude auszeichnet, in denen vorhandene Feldermausquartiere erhalten oder neue geschaffen werden. Am 6. Juli hatte die Feldermausexpertin und Vorsitzende der Münzenberger Naturschutzgruppe zusammen mit Reinemer mehr als 65 Tiere beim nächtlichen Jagdausflug aus ihrem Spaltenquartier im Klosterweg gezählt. ln der Nische am Haus hatten die Tiere eine Wochenstube. Rund 850 Häuser sind in ganz Hessen bisher als fledermausfreundlich ausgezeichnet worden, berichtete Tinz, die sich seit 20 Jahren im Fledermausschutz engagiert und berechtigt ist, die Quartiere zu überprüfen. Muschenheim sei ein »EI Dora do« für die kleinen Säugetiere, dank seiner strukturreichen Lebensräume (Gärten, Offenland, Wald, Streuobstwiesen etc.) mit ihren vielfältigen Nahrungsquellen. Die beiden Arten Zwergfledermäuse und Wasserfledermäuse sind in Muschenheim vertreten, so Tinz.

Foto: Horst Reinemer (Dritter von links) bekommt von Sabine Tinz (Vierte von links) die Plakette und Urkunde zur Auszeichnung »Fledermausfreundliches Haus« überreicht. Das freut auch die Muschenheimer Naturschützer Oskar Schaaf (Vogelschutzbeauftragter), Kari-Georg Opper (zweiter Vorsitzender), Michael Leschhorn (Erster Vorsitzender) und Dieter Hartmann-Harbusch (Schatzmeister) (von links). (Foto: nab)