Veröffentlicht am 28.02.2017 von
Faschingsumzug durch Muschenheim

Der Faschingszug zieht durch Muschenheim.(Fotos: kjg)

Lich (kjg). Mit »Muschem helau« setzte sich der Faschingsumzug, angeführt vom Muschenheimer Musikzug in Bewegung. Das ganze Dorf war auf den Beinen, entweder im Zug, auf der Straße oder am Fenster. Unter Führung des Karnevalvereins »Muschem Helau« haben Vereine, Gruppen und Einzelpersonen in diesem Jahr einen Faschingsumzug »auf die Beine gestellt«.

Alle waren dabei. Das konnte man von den Schildern ablesen: Feuerwehr, Jugendfeuerwehr, 7er-Rat, Muschem Helau, Dorftratschweiber, Elefantenfüße, Naturschutzverein, Büttenredner, Garde, »Dance’n Motion«, Kulissenschieber, »AllStars« und die Naturschutzkönigin Elen I., die auf dem Wagen mit dem Banner der Naturschutz-Königin fuhr.

Das wollten sich die Muschenheimer nicht nehmen lassen, erklärte die Schriftführerin des Muschenheimer Karnevalvereins »Muschem Helau« Nastasja Becker, so habe man beschlossen, dieses Jahr anders Fasching zu feiern. Die Muschenheimer Sport- und Kulturhalle (SKH), in der die Muschenheimer feiern und ihre Veranstaltungen abhalten, werde gerade renoviert und sei deshalb geschlossen.

Faschingsumzug durch Muschenheim

Abschluss vor dem Kommunikationszentrum.

Dort werde nächstes Jahr wieder gefeiert, so Becker. Dieses Jahr gebe es einen Faschingszug mit anschließendem Kappenabend im Kommunikationszentrum, und das Männerballett der Elefantenfüße trete am 24. Februar im Licher Bürgerhaus auf.

Der Faschingszug startete auf dem »Alten Rathausplatz«, ging Richtung SKH, und machte eine Runde durch das Dorf. Der Abschluss war vor dem Kommuni-kationszentrum. Kamelle wurden geworfen, Schnäpse und Überraschungseier verteilt sowie Sekt eingeschenkt. Unterwegs gab es Tanzeinlagen der Kinderturngruppe und der Garde.

Der Abschluss fand vor dem Kommunikationszentrum statt. Hier war alles vorbereitet, um die Marschierer mit Flüssigem und Festem zu versorgen. Norbert Weil am Grill hatte die ersten Bratwürste fertig und erklärte, die haben mitgekriegt, dass ich in Rente bin, jetzt gibt es überall bei den Vereinen für mich etwas zu tun.