im Gießener Anzeiger, 23. Dezember 2014

Einmalige Königin kommt zu Besuch

ERNENNUNG Urkunde für Eva-Maria Weil

MUSCHENHEIM (rch). In der Woche vom 12. bis 19. Dezember hatte der Naturschutzverein Muschenheim zu einem gemütlichen Beisammensein an ihrem Weihnachtsstand bei Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen eingeladen. Am Alten Rathausplatz veranstaltete der Verein einen „Weihnachtszauber“.

Stephan Geiger spielte besinnliche Weihnachtsmusik auf seinem Saxofon. Ein Raunen ging durch das Publikum als die bereits im Sommer gekürte Naturschutzkönigin Eva-Maria Weil mit ihrer persönlichen Zofe Sarah Brucker, mit Fackeln gewappnet, eintraf. Karl Georg Opper, stellvertretender Vorsitzender des Naturschutzvereins überreichte Eva-Maria Weil die Ernennungsurkunde, die sie stolz als einzige Naturschutzkönigin Deutschlands mit nach Hause nehmen durfte. Seit dem Sommerfest setzt sie sich für die Belange des Naturschutzes rund um Muschenheim ein und repräsentiert den Verein.

Den Abschluss des „Weihnachtszaubers“ gestaltete am Freitag das „Musikalische Tantchen“, alias Eva-Maria Alfen auf ihrem Akkordeon (im wirklichen Leben ist sie die Tante vom ersten Vorsitzenden Michael Leschhom). Sie sorgte für gute Stimmung beim zahlreichen Publikum und heiteres Mitsingen der vorgetragenen Weihnachtslieder.

Foto: Karl Georg Opper mit der Naturschutzkönigin Eva-Maria Weil. (Foto: Chabrie)

im Licher Wochenblatt, 18. Dezember 2014

Auszeichnung für Naturschutzverein

Muschenheim (nab). Der Muschenheimer Naturschutzverein hat beim Volksbank-Förderwettbewerb »Heimliche Helden« Vorstandsmitglied Dieter Hartmann-Harbusch ins Rennen geschickt.

Am 16. Oktober war es dann soweit und Hartmann-Harbusch konnte zusammen mit Vorstandsmitglied Michael Reinemer eine Ehrenurkunde sowie 1000 Euro für den Verein bei der Preisverleihung entgegennehmen. Der »Held« selbst bekam noch einen Gutschein für einen Wellness-Kurzurlaub. Insgesamt bestimmte die Volksbank Mittelhessen 31 >>Heimliche Helden« (am 15. und 16. Oktober) unter 150 Nominierungen. Das vielfältige Engagement von Hartmann-Harbusch beim Muschenheimer Naturschutzverein ließ binnen zwei Jahren die Mitgliederzahl von 37 auf 200 steigen. Viele Projekte (lnfotafeln für den Kulturhistorischen Weg, Pflege des Weges, Sauberkeit und regelmäßige Heckenschnitte) sowie die viel beachtete Kinder- und Jugendgruppe, die Naturschutzkönigin und der Umbau einer Scheune zur Vereinshalle wurden durch ihn angestoßen und vorangetrieben. Als Schatzmeister brachte er zudem die Finanzen auf eine solide Basis. Und auch für die Zukunft hat er schon jede Menge Projekte geplant.

im Licher Wochenblatt, 18. Dezember 2014

Fledermausfreundliches Haus in Muschenheim ausgezeichnet

Muschenheim (nab). Horst Reinemer aus Muschenheim wohnt in einem fledermausfreundlichen Haus. Dafür hat er vom Nabu Hessen und der Stiftung Hessischer Naturschutz eine entsprechende Urkunde und für das Haus eine Plakette bekommen.

Sabine Tinz überbrachte im Beisein von Vertretern des Muschenheimer Naturschutzvereins die Ehrung, die Gebäude auszeichnet, in denen vorhandene Feldermausquartiere erhalten oder neue geschaffen werden. Am 6. Juli hatte die Feldermausexpertin und Vorsitzende der Münzenberger Naturschutzgruppe zusammen mit Reinemer mehr als 65 Tiere beim nächtlichen Jagdausflug aus ihrem Spaltenquartier im Klosterweg gezählt. ln der Nische am Haus hatten die Tiere eine Wochenstube. Rund 850 Häuser sind in ganz Hessen bisher als fledermausfreundlich ausgezeichnet worden, berichtete Tinz, die sich seit 20 Jahren im Fledermausschutz engagiert und berechtigt ist, die Quartiere zu überprüfen. Muschenheim sei ein »EI Dora do« für die kleinen Säugetiere, dank seiner strukturreichen Lebensräume (Gärten, Offenland, Wald, Streuobstwiesen etc.) mit ihren vielfältigen Nahrungsquellen. Die beiden Arten Zwergfledermäuse und Wasserfledermäuse sind in Muschenheim vertreten, so Tinz.

Foto: Horst Reinemer (Dritter von links) bekommt von Sabine Tinz (Vierte von links) die Plakette und Urkunde zur Auszeichnung »Fledermausfreundliches Haus« überreicht. Das freut auch die Muschenheimer Naturschützer Oskar Schaaf (Vogelschutzbeauftragter), Kari-Georg Opper (zweiter Vorsitzender), Michael Leschhorn (Erster Vorsitzender) und Dieter Hartmann-Harbusch (Schatzmeister) (von links). (Foto: nab)

im Gießener Anzeiger – Lokalteil, 2. Dezember 2014

»Hoheiten« beim Ministerpräsidenten

Gießen/Wiesbaden (pm). Mit einem Empfang für die ehrenamtlichen »Hoheiten« hat der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier zusammen mit seiner Frau Ursula das ehrenamtliche Engagement gewürdigt, mit dem die Repräsentanten ehrenamtlich und mit hohem persönlichem Einsatz für ihre Kommune, die Region, das Land oder dessen Produkte werben. 260 gekrönte Häupter aus Hessen waren am Samstag ins Biebricher Schloss gekommen. Aus dem Gießener Land dabei waren die Naturschutzkönigin 2014 aus Muschenheim, Eva-Maria Weil (links), sowie die Odenhäuser Weinkönigin Anette Henkel (rechts oben, die Hessische Schäferkönigin Rebecca Seibert (rechts Mitte) und die Hungener Brunnenkönigin Patricia Schlößinger (rechts unten). (Fotos: S. Feige)

im Gießener Anzeiger, 2. Dezember 2014

MAJESTÄTISCH

Hessen ist schon lange keine Monarchie mehr, doch gekrönte Häupter gibt es zuhauf. Etwa 260 Wein-, Blumen- oder Brunnenköniginnen und andere Hoheiten machten am Samstag im Wiesbadener Schloss Biebrich dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) ihre Aufwartung. Wie jedes Jahr würdigte Bouffier den ehrenamtlichen Einsatz der Majestäten für ihren Heimatort, ihre Tradition oder ihr Handwerk und bedankte sich bei den Majestäten mit Küsschen. (Mehr dazu im Lokalteil -> siehe PR weiter oben.) (dpa/Foto: dpa)

in der Gießener Allgemeine, 1. Dezember 2014

Bouffiers empfangen auch Gießener Gäste

KREIS GIESSEN (dr). Im Schloss Biebrich haben Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und seine Frau Ursula die hessischen „Hoheiten“ empfangen. Wir haben gestern auf unserer Hessenseite über das Ereignis berichtet. Heute folgt die Würdigung der heimischen Vertreter, die natürlich auch zum Empfang geladen waren und dabei das Gießener Land würdevoll repräsentiert haben. Mit den Bouffiers aus Gießen war der Auftritt im Schloss fast schon ein Heimspiel.

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