Erschienen in der Gießener Allgemeine und online am 22.01.19:

Sommerfest ein Höhepunkt beim Naturschutzverein

6 Königinnen beim Sommerfest des Naturschutzvereins.

Die neue Muschenheimer Naturschutzkönigin Nora Weitzel (Mitte kniend), umrahmt von Apfelweinkönigin Lilian aus Büdingen-Eckartshausen, der zweiten Büdinger Froschkönigin Celine, den ehemaligen Naturschutzköniginnen Eva-Maria Weil und Elen Schneider sowie die Wehrheimer Apfelblütenkönigin Celine I. (von links). (Foto: nab)

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Naturschutzvereins Muschenheim wurden turnusgemäß einige Mitglieder im Vorstand neu gewählt. Karl-Georg Opper wurde Erster Vorsitzender und Monika Kammer zweite Vorsitzende. Michael Leschhorn, der bisherige Erste Vorsitzende, Ulrich Burger und Ralph Hiebsch wurden zu Beisitzern gewählt.

Der Verein blickt auf ein erfolgreiches Jahr in der Muschenheimer Dorfgemeinschaft zurück. Mit der Inthronisation der Naturschutzkönigin Nora Weitzel während des Sommerfestes und ihrer vorherigen Einbürgerung durch Ortsvorsteher Burkhardt Seipp sowie der Anwesenheit von weiteren Hoheiten aus der Apfel- und Naturschutzzunft hatten die Muschenheimer einen Höhepunkt, an dem das gesamte Dorf mitfeierte.

Mit insgesamt sieben Kinder- und Jugendtreffen sowie Herbst- und Vogelstimmenwanderung stellte der Naturschutzverein einmal mehr seine Engagement und seine Lebendigkeit unter Beweis. »Auf den Spuren des Biber« war eine der Veranstaltungen, an der die Mannschaft um Karl-Georg Opper den Kindern die Natur, in diesem Fall den Biber und seinen Lebensraum, anhand von Modell und Film sowie auf der Suche nach den Spuren des Bibers an der Wetter näherbrachten. Mit »Power to Nature« und »Naturgucker.de«, dem sozialen Netzwerk für Naturbeobachter, stellten die Muschenheimer den jungen Naturschützern ein Projekt des Deutschen Wetterdienstes vor, das Hobbywissenschaftler sucht, die den Blühbeginn bestimmter Pflanzen im Internet dokumentieren. Auf der Homepage www.natur-muschenheim.de gebe es ausführliche Informationen über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, die auch in der Galerie fotografisch dokumentiert seien, und die rege Beteiligung der Kinder belegen.

Einer der Höhepunkte in diesem Jahr wird die Beteiligung an den Münzenberger Naturtagen am 11. und 12. Mai im Gambacher Bürgerhaus anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Naturschutzgruppe Münzenberg sein. Die Muschenheimer Naturschutzkönigin Nora Weitzel werde in diesem Jahr die Region auf der Grünen Woche in Berlin repräsentieren, erklärte Opper.

Erschienen in der BILD und online am 10.11.18:

MP Bouffier empfängt hessische „Hoheiten“

MP Bouffier empfängt hessische „Hoheiten“

Foto: Andreas Arnold / dpa

Wiesbaden – Weinköniginnen, Milchköniginnen, Brunnen- und Blumenköniginnen – insgesamt 90 „Hoheiten“ aus Hessen kamen heute ins Wiesbadener Schloss Biebrich. Dort wurden sie von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) empfangen.

Der MP dankte ihnen für den persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz für ihre Städte, Gemeinden und Regionen. Hinter jedem Titel verberge sich eine Geschichte: „Sie alle sind Botschafter von Tradition, Kultur und Brauchtum.“ Sie hätten einen wesentlichen Anteil daran, „dass Orte überall in Hessen – in der Stadt ebenso wie auf dem Land – lebenswert und liebenswert bleiben“.

Erschienen in der Oberhessischen Zeitung und online am 25.10.18:

Homberg feiert Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag

Homberg feiert Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag

Der goldene Oktober lockt viele Besucher nach Homberg zum Stadtfest, bei dem das Blasorchester der Feuerwehr (oben links) spielt, die Apfelprinzessin und Apfelkönigin sich zuprosten (unten links) und Julia Braun-Seibert vom veranstaltenden Gewerbeverein sich über den regen Zuspruch freut. Foto: Krämer

Das Wetter hätte nicht besser sein können: „Goldener Oktober“ herrschte in der Ohmstadt beim 30. Stadtfest.

HOMBERG – Das Wetter hätte nicht besser sein können: „Goldener Oktober“ in der Ohmstadt beim 30. Stadtfest. Die Region war auf den Beinen. Apfelkönigin Lea I. und Prinzessin Eva I. haben ihre „Regierungszeit“ verlängert. Homberg präsentierte sich mit Sonnenstrahlen beim Jubiläums-Stadtfest.
Volle Gassen, volle Geschäfte und zahlreiche Stände, schon in den Vormittagsstunden herrschte reger Besuch. Bei der Eröffnung ein neues Gesicht des Gewerbevereins: Julia Braun-Seibert freute sich darüber, dass alles wieder bestens geklappt hat. Aus der Überlegung der Durchführung eines verkaufsoffenen Sonntags in der Ohmstadt „geboren“, entstand vor 30 Jahren das Stadtfest. „Der Gewerbeverein war auf der Suche nach einem verkaufsoffenen Sonntag. Dieser ließ sich im Zusammenhang mit einer Veranstaltung am besten umsetzen. Das Stadtfest war geboren“, erinnerte Braun-Seibert. Vor neun Jahren kam zum Stadtfest das Motto „Apfel fest & flüssig“ hinzu. Es war auch die Geburtsstunde der Homberger Apfelkönigin. Und so stand neben dem Gewerbeverein bei der Eröffnung die amtierende Apfelkönigin Lea I. – zusammen mit Prinzessin Eva I. – auf der Bühne.

Beide hatten sie Königinnen aus der Umgebung dabei: die Quellenkönigin aus Bad Vilbel, die Mittelpunkt-Königin aus Mücke, die Rosenkönigin aus Steinfurt und die Königin des Naturschutzvereins Lich-Muschenheim. Eigentlich ist die Regierungszeit von Lea I. und Eva I. vorbei. „Es hat aber so viel Spaß gemacht als Botschafter von Homberg unterwegs zu sein, deshalb wird die Amtszeit um ein Jahr verlängert“, verkündeten beide unter dem Applaus der Zuschauer. Was Lea I. und Eva I. in der Zeit ihrer Tätigkeit so alles repräsentiert haben, das zeigte eine kleine Videobotschaft.
Nachdem Bürgermeisterin Claudia Blum die Grüße der Stadt überbracht hatte, wurde gemeinsam angestoßen. Am Rande hatten sich ein Wandergeselle und eine Wandergesellin eingefunden. Sie waren auf der Durchreise und nutzten die Gelegenheit, einen Blick in die Fachwerkstadt zu werfen. Bald geht es bereits weiter nach Güstrow. Wolfgang Theiß und Dieter Bock ließen „Jesse“ (27), Zimmermann, und „Merk“ (24), Tischlerin, das Jubiläumsgetränk kosten.
 
Dann ging es Schlag auf Schlag auf der Kamax-Bühne weiter. Musik, Tanz und zahlreiche Stände, darunter auch viele Vereinsstände, luden zum Kaufen und Verkosten, zu kulinarischen Spezialitäten, teilweise auch rund um den Apfel, ein. Das Stadtfest ist traditionell der Beginn der Marktwoche, die mit dem Kalten Markt am Mittwoch endet.
Erschienen in der Gießener Allgemeine und online am 22.10.18:

Stadtfest in Homberg: Feiern im Zeichen des Apfels

Stadtfest in Homberg: Feiern im Zeichen des Apfels

Beim Stadtfest grüßen so einige Hoheiten, die Stadt und Land zu bieten haben – und Bürgermeisterin Claudia Blum. Foto: koa

Zum 30. Mal wurde das Stadtfest in Homberg zelebriert, zum neunten Mal unter dem Titel »Apfel – Fest & flüssig.« Dazu reisten auch wieder viele Hoheiten an.

Langsam aber sicher wärmten die Sonnenstrahlen die Hoheiten auf der Bühne. Strahlend schickten sie ihre Botschaft wiederum in die Reihen der Menschen, die unterhalb der Bühne inmitten der Stadtmitte standen, um der Eröffnung des Stadtfestes beizuwohnen. Zum 30. Mal wurde es jetzt in Homberg zelebriert, zum neunten Mal unter dem Titel »Apfel – Fest & flüssig.« Eingeladen hatte der Gewerbeverein und gekommen waren eben jene Hoheiten, welche das Land zu bieten hat: die 16. Quellkönigin von Bad Vilbel, die Mittelpunktkönigin aus Mücke-Flensungen, die Steinfurter Rosenkönigin und die Hoheit des Naturschutzvereins Lich. Gemeinsam mit der Apfelkönigin Lea und ihrer Prinzessin Eva aus Homberg verliehen sie dem Fest einen würdevollen Rahmen, welchen Birte Behle vom Gewerbeverein gerne aufnahm.

»Als Auftaktveranstaltung zum Kalten Markt freuen wir uns, dass die Läden am Sonntag auf haben. Wir versprachen uns von Anfang an Umsatz und viele Gäste von außen. Dieses Konzept ging auf.« Mit dem Ohmtaler habe man eine weitere gute Idee unter die Menschen gebracht. Den gab es auch gleich zu gewinnen, denn ein Fotowettbewerb brachte den Bürgern die Chance auf einen reichen, lokalen Talerregen.

Hoheiten bleiben im Amt
Bürgermeisterin Claudia Blum freute sich, dass der Apfel so gut ankommt: »Wir haben hier alles vom Saft bis zum Wein und Pomologen.« Zu jenem konnte jeder seinen ganz eigenen Apfel bringen, um ihn bestimmen zu lassen. Sie dankte allen Beteiligten, vom Gewerbeverein bis hin zu den weiteren Vereinen der Stadt für das Engagement. Dass schließlich die Homberger Hoheiten auch noch verkündeten, für ein weiteres Jahr im Amt bleiben zu wollen, freute sie ganz besonders.

Die beiden jungen Frauen betonten, dass sie im Herbst 2019 jedoch endgültig ihr Amt niederlegen würden. Um jungen Frauen die Entscheidung für das Ehrenamt leichter zu machen, wollten sie das Stadtfest nutzen, um einen Image-Film für ihr Wirken zu drehen. Mit einem frischen Glas Apfelsaft aus dem Festfässchen versehen, ging es dann auf Rundgang, denn natürlich warteten viele Krämer mit ihren Waren, hielten kulinarische Verführungen Einzug in die Straßen der Stadt und boten viele Kindervergnügungen Kurzweil. Flottes gab es für Augen und Ohren mit Tanz und guter Musik, denn auf den unterschiedlichen Bühnen spielten die Bands bis weit in den Abend hinein – vom Blasorchester bis hin zur Rockband.

Für die Kinder boten die Luftgaukler Balance-Akte am Boden und die Geschäfte bereiteten mit ihren vielen schönen Ideen auf den Herbst in Haus, Hof und im Kleiderschrank vor.

Erschienen in der Gießener Allgemeine und online am 01.09.18:

Wenn der Apfelwein nur zaghaft tröpfelt …

Wenn der Apfelwein nur zaghaft tröpfelt ...

Blues Bluesfestival Schlosspark Laubach. Foto: sim

Die Naturschutzkönigin hatte beim Anschlagen des Apfelweinfasses in Laubach ordentlich zu kämpfen – eine Folge des trockenen Sommers?

(sim) Die Jubiläumsauflage von »Blues, Schmus und Apfelmus« im Laubacher Schlosspark ist zu Ende. Das Kultfestival zog am vergangenen Wochenende rund 7500 Zuschauer an. Vieles zum Festival ist berichtet, aber eine Anekdote noch zu erzählen. Es begab sich am Samstag im Apfelweinzelt. Hier versuchte Naturschutzkönigin Nora (auf dem Foto mit Stadtverordnetenvorsteher Joachim Kühn), das 50-Liter-Fass anzustechen. Das allerdings war unzureichend präpariert, so tröpfelte der Apfelwein selbst nach bald 30 Schlägen nur zaghaft in die Gläser. »Klar, bei der Dürre dieses Jahr«, kommentierten die Besucher humorvoll. Der Festwirt nahm es gelassen und gab kurzerhand Flaschen aus. 

.....News.....News.....News.....News.....News.....News.....30.07.2018

Biodiversität – unser Thema!

Neupflanzung von Obstbäumen

Neupflanzung von Obstbäumen

Unser vereinseigenes Grundstück in unverbaubarer Osthanglage ist gemäht worden. Hier werden wir den Bestand an alten Apfel- und Birnbäumen mit der Pflanzung alter, nicht ertragsorientierten Obstsorten ergänzen. 

Ein weiterer Beitrag von uns zur Biodiversität auf Ortsebene.