.....News.....News.....News.....News.....News.....News.....30.07.2018

Biodiversität – unser Thema!

Biodiversität – unser Thema!

Neupflanzung von Obstbäumen

Unser vereinseigenes Grundstück in unverbaubarer Osthanglage ist gemäht worden. Hier werden wir den Bestand an alten Apfel- und Birnbäumen mit der Pflanzung alter, nicht ertragsorientierten Obstsorten ergänzen. 

Ein weiterer Beitrag von uns zur Biodiversität auf Ortsebene.

.....News.....News.....News.....News.....News.....News.....08.07.2018

Erster Rundflug eines Storchenbabies

Die Muschenheimer Gudrun und Hans-Jürgen Reif wohnen in unmittelbarer Nähe zum Storchennest und konnten am 8. Juli den ersten Rundflug eines der Jungstörche beobachten. Leider war das alles so spontan von dem Storchenmann, dass ein Foto leider nicht möglich war. Dies kann dann hoffentlich mal nachgeholt werden.

Erschienen in der Butzbacher Zeitung und online am 29.05.18:

Treffen der Hoheiten beim Erdbeerfest

Treffen der Hoheiten beim Erdbeerfest

GAMBACH. Ehrengäste waren beim Erdbeer- und Spargelfest die Sachsenhäuser Brunnenkönigin Ramona I., die Apfelblütenkönigin Celine I. aus Wehrheim im Taunus, die Steinfurther Rosenkönigin Yaren Dalli, die Naturschutzkönigin Elen Schneider aus Muschenheim, die neue Gambacher Erdbeerkönigin Nadine I., die Erdbeerkönigin Ann-Sophie I. aus Frieda im Werratal und die Büdinger Froschkönigin Celine I. (v.l.) Text + Fotos: rtz

OBSTBAUBETRIEB – „Wetterauer Früchtchen“ luden ins Altenstädter Feld ein / Nadine I. empfängt Gäste

GAMBACH (rtz). Die „Wetterauer Früchtchen“, der Obstbaubetrieb der Familie Reuhl in Gambach hatte am Sonntag zusammen mit dem Gambacher Erdbeerkomitee zu dem inzwischen traditionellen großen Erdbeer- und Spargelfest im Altstädter Feld bei Gambach eingeladen. Bei Sonnenschein kamen weit über 2000 Besucher. 

Auch die neue Gambacher Erdbeerkönigin Nadine I. Rasser war mit dabei. Diese wurde am Nachmittag von dem Erdbeerkomitee den zahlreichen Besuchern vorgestellt. Ihr zur Seite stand das Gambacher Erdbeerkomitee mit Erdbeerbauer Klaus Volker Reuhl, Kanzler Uwe Schmittberger, Kämmerer Peter Hildebrand, Schirrmeister Mathias Trenz, Zeremonienmeister Jens Peter Schneider, Minister Carsten Sange, Oberjägermeister Girko Ziegenbalk, Truchsess Michael Hantschel, Medicus Dr. Stephan Remberger sowie die ehemalige Erdbeerkönigin Angelika Köstler. Als besondere Ehrengäste wurden die Büdinger Froschkönigin Celine I., die Apfelblütenkönigin Celine I. aus Wehrheim im Taunus, die Sachsenhäuser Brunnenkönigin Ramona I, die Steinfurther Rosenkönigin Yaren Dalli, die Naturschutzkönigin Elen Schneider aus Muschenheim und die Erdbeerkönigin Ann-Sophie I. aus Frieda im Werratal begrüßt. 

Zunächst demonstrierten die Mitglieder der Fitness Clubs „fit & fun“ Butzbach mit einer flotten Zumba-Vorführung ihre Fitness. Zur musikalischen Unterhaltung an diesem Tag spielte das Blasorchester Eberstadt. Gartenbautechniker Daniel Weber, bei Reuhl angestellt, hat aus selbst gezogenen und geernteten Kräutern fünf verschiedene neue Grillgewürze kreiert. Diese Neuerungen stellte er an einem Stand vor.   

Die Kinder konnten sich an und auf einer Strohburg austoben oder sich am Basteltisch versuchen. Dort wurden auch Gesichter geschminkt. Außerdem bestand für den Nachwuchs die Möglichkeit, an Fahrten mit einem Planwagen teilzunehmen. Ichmaels Zirkusscheune unterhielt die Kleinen auf der Spielwiese. 

Treffen der Hoheiten beim Erdbeerfest

Zur musikalischen Unterhaltung spielte das Blasorchester Eberstadt bekannte Melodien.

Für die Erwachsenen gab es Hof- und Feldführungen, bei denen auch neue Anbautechniken erläutert wurden. Krimiautorin Jule Heck stellte ihren Roman „Tödlicher Duft“ vor. 

Familie Reuhl hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf den besten Wetterauer Löß-Lehmböden qualitativ besonders hochwertiges Obst zu produzieren und dieses auf direktem Wege und stundenfrisch an die Kunden weiterzugeben. Im Einklang mit Natur und Umwelt bedeutet das  kontrolliert integrierte Produktion. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist auf ein Minimum begrenzt und nur beim Erreichen von Schadschwellen vorgesehen. Die Förderung von natürlichen, biologischen Nützlingen wie zum Beispiel dem Regenwurm oder dem Marienkäfer sowie das strikte Einhalten einer Fruchtfolge sind dort selbstverständlich. Dass keinerlei Rückstände vorhanden sind, wird anhand von Fruchtproben durch ein unabhängiges Labor bestätigt. Dabei wird auf über 500 Rückstände getestet. Erst nach der Freigabe der Felder beginnt die Ernte. Also lassen wir es uns schmecken. 

.....News.....News.....News.....News.....News.....News.....06.06.2018

Erfolgreiche Beringung der drei Storchenbabies

Erfolgreiche Beringung der drei Storchenbabies

Heute konnten wir spontan unsere drei putzmunteren Storchenbabies beringen.

Für die Beringung konnten wir Herrn Udo Seum gewinnen. Herr Seum aus der Wetterau ist anerkannter Beringer der Vogelwarte Helgoland. Er ist zudem Vorsitzender der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON), Kreisgruppe Wetterau.

Erfolgreiche Beringung der drei StorchenbabiesUnsere Storchenbabies wurden mit den Ringen E4874, E4875, E4876 beringt und die Meldung erfolgt dann an die Vogelwarte Helgoland mit Sitz in Wilhelmshaven.

Die Eltern sind: DE R AU 093 für den Storchenmann und DE R AF 448 für das Storchenweibchen, die einen schwarzen Ring links oben tragen. Nach Information von Herrn Seum kommen die Eltern aus Süddeutschland, was von dem „R“ für Radolfzell abzuleiten ist.

Nach Herrn Seums Auskunft geht es unseren Storchenbabies sehr gut. Hoffen wir, dass sie dieses Jahr durchkommen. Vielleicht bekommen wir ja einen Hinweis, wo sie sich dann so „rumtreiben“!

Udo Seum mit den Naturschutzköniginnen Elen und NoraAn dieser Stelle sei auch Hans-Jürgen und Gudrun Reiff gedankt. Sie haben sehr intensiv das Geschehen in der „Nachbarschaft“ beobachtet und sich für die Beringung, die nicht selbstverständlich ist, außerordentlich eingesetzt. Herr Seum berichtete, dass nämlich die Ringe rar geworden sind und kaum noch zu beschaffen sind. Na ja, bei der Anwesenheit der Naturschutzköniginnen Elen und Nora blieb ihm nichts anderes übrig unsere Babies zu beringen. Dafür durfte Herr Seum dann mit unseren beiden Hoheiten auf den ca. 14 m hohen vereinseigenen Storchenmast an der Tuchbleiche. Das erlebt er auch nicht oft. Dank auch an unseren Vorsitzenden Michael Leschhorn, der seinen Hubwagen zur Verfügung stellte!

Erschienen im Wetterauer Wochenbote am 27.05.18

Von Erdbeer-Secco bis Spargelbratwurst

Von Erdbeer-Secco bis Spargelbratwurst

Die Ehrengäste waren die Sachsenhäuser Brunnenkönigin Ramona I., die Apfelblütenkönigin Celine I. aus Wehrheim im Taunus, die Steinfurther Rosenkönigin Yaren Dalli, die Naturschutzkönigin Elen Schneider aus Muschenheim, die neue Gambacher Erdbeerkönigin Nadine I., die Erdbeerkönigin Ann-Sophie I. aus Frieda im Werratal und die Büdinger Froschkönigin Celine I. (von links). Foto: Schwartz

Gambach feiert bei herrlichem Sommerwetter im Altstädter Feld

Münzenberg (js). Gambach ist bekannt für seine »Wetterauer Früchtchen«. Deshalb feierte die Gemeinde zum achten Mal ihr Erdbeer- und Spargelfest im Altstädter Feld. Bei herrlichem Sonnenschein erschienen über 2.000 Besucher, die am Eingang mit einem Glas erfrischenden Erdbeersecco begrüßt  wurden. Auch die neue Gambacher Erdbeerkönigin Nadine I. war mit dabei. Ihr zur Seite stand das Garnbacher Erdbeerkomitee mit Erdheerbauer Klaus Volker Reuhl, Kanzler Uwe Schmittberger, Kämmerer Peter Hildebrand, Schirmmeister Mathias Trenz, Zeremonienmeister Jens Peter Schneider, Minister Carsten Sange, Oberjägermeister Girko Ziegenbalk, Truchsess Michael Hantschel, Medicus Dr. Stephan Remberger sowie die ehemalige Erdbeerkönigin Angelika Köstler. Als besondere Ehrengäste begrüßte das Komitee die Büdinger Froschkönigin Celine I., die Apfelblütenkönigin Celine I. aus Wehrheim im Taunus, die Sachsenhäuser Brunnenkönigin Ramona I., die Steinfurther Rosenkönigin Yaren Dalli, die Naturschutzkönigin Elen Schneider aus Muschenheim und die Erdbeerkönigin Ann-Sophie I. aus Frieda im Werratal.

Zum Nachmittagsprogramm gehörte auch eine Zumba-Vorführung, außerdem spielte das Blasorchester Eberstadt. Doch im Mittelpunkt standen Erdbeeren und Spargel: Natürlich konnte man jede Menge Obst und Gemüse kaufen. Wer selber Erdbeeren pflücken wollte, durfte die günstige Pflück-Flatrate nutzen. Gegen den Hunger gab es saftige Steaks und Bratwürstchen vom Grill. Eine Spezialität stellte die Spargelwurst (grobe Bratwurst mit Spargelstückchen) dar. Die Besucher freuten sich außerdem über ein großes Spargelmenü mit frischem Gambacher Spargel, neuen Kartoffeln, Schnitzel
und Sauce Hollandaise. Bier, Apfelwein und verschiedene alkoholfreie Getränke kamen ebenfalls sehr gut an. In der Erdbeerlounge standen verschiedene
Cocktails mit der roten Frucht bereit. Am Nachmittag wurden auch frischerErdbeerkuchen und Waffeln angeboten.

Die Kinder konnten sich an und auf einer Strohburg austoben oder sich am Basteltisch versuchen. Dort wurden auch Gesichter geschminkt. Außerdem bestand für den Nachwuchs die Möglichkeit, an Fahrten mit einem Planwagen, der von einem Traktor gezogen wurde, tellzunehmen. Eine Zirkusscheune unterhielt die Jüngsten mit großen Plastikbausteinen auf der Spielwiese. Für die Erwachsenen gab es Hof- und Feldführungen, bei denen auch neue Anbautechniken erläutert wurden. Und die Krimiautorin Jule Heck stellte an einem Stand ihren neuesten Roman »Tödlicher Duft« aus der Reihe »Tod im Schatten der Burg« vor.

Die zahlreichen Besucher genossen dieses Erdbeer- und Spargelfest bei bestem Maiwetter mit sehr viel Sonnenschein.

Erschienen in der Gießener Allgemeine am 24.05.18

Jetzt beginnt das Warten

Jetzt beginnt das Warten

Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«: Jury besucht Muschenheim – Ergebnisse des Landesentscheids werden am 15. Juni bekannt gegeben

Seit Monaten hatte sich Muschenheim auf diesen Tag vorbereitet. Die Einwohner  haben Konzepte entwickelt, Präsentationen entworfen und in den letzten Wochen ihr Dorf noch einmal richtig auf Vordermann gebracht, um beim Landesentscheid des Wettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« ein möglichst gutes Bild abzugeben. Gestern war die Jury zu Gast; jetzt heißt es: Abwarten. Am 15. Juni werden die Muschenheimer wissen, ob sie unter den Preisträgern sind und ob sie es gar bis in den Bundesentscheid geschafft haben. Diese Ehre wird nur den ersten beiden von 18 Bewerbern aus ganz Hessen zuteil. Insgesamt werden fünf Geldpreise zwischen 6000 und 2000 Euro verliehen, außerdem können vier Sonderpreise a 1000 Euro für besondere Projekte vergeben werden.

Früher hieß der Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«. der Fokus lag damals auf dem äußeren Erscheinungsbild. Heute ist die Zielrichtung eine andere. Jetzt geht es um die Zukunftsfälligkeit der Dörfer, um Lebensqualität, die Sicherung der Grundversorgung und das Miteinander der Bewohner. Am Dienstag hatte die Bewertungskommission ihre Besichtigungen bei drei Kandidaten im Odenwald begonnen. Gestern Nachmittag wurde sie in Muschenheim erwartet. Kurz bevor der große Reisebus mit zehn Juroren, einer Assistentin und leichter Verspätung auf den Alten Rathausplatz rollte, machte sich unter den Verantwortlichen Lampenfieber breit. »Wir sind froh, wenn in zwei Stunden alles vorbei und alles hoffentlich gut gelaufen ist«, gestand Organisator Josef Benner, der die Bewertungskommission gemeinsam mit Ortsvorsteher Burkhard Seipp im Kommunikationszentrum in Empfang
nahm.

Jetzt beginnt das Warten

Naturschutzkönigin Elen I. im Gespräch mit der Jury-Vorsitzenden Hiltrud Schwarze vom federführenden Regierungspräsidium in Kassel.

Dass Muschenheim viel zu bieten hat, war schon im vergangenen Jahr deutlich geworden. Nicht umsonst hatte der Licher Stadtteil den Regionalentscheid für sich entschieden. Einige Ratschläge aus dieser ersten Runde haben die Muschenheimer mittlerweile umgesetzt. Sie haben zum Beispiel einen Dorfverein gegründet, der die Aktivitäten der anderen Vereine vernetzt. Und sie haben sieben Hektar Blühstreifen und Bienenweiden angelegt, nicht nur in der Gemarkung, sondern auch in den Gärten mitten im Ort. Außerdem wird an Konzepten zur weiteren Entwicklung des Dorfes gebastelt. So gibt es Ideen für die Umgestaltung des Sportplatzes oder für einen kleinen Dorfladen.

Der Bewertungskommission gehören u. a. Vertreter des Umweltministeriums, des Hessischen Städte- und Gemeindebunds, der Landfrauen, der Kirche und der Denkmalpflege an. Vier Aspekten gilt ihr besonderes Augenmerk: dörflichen Entwicklungskonzepten, bürgerschaftlichem Engagement, Baugestaltung und Siedlungsentwtcklung sowie Grüngestaltung und Bezug des Dorfs zur Landschaft.

Weil es, wie Benner sagt, in Muschenheim »Projekte ohne Ende« gibt, hatten die Organisatoren für die Visite der Jury gleich drei Rundtouren ausgearbeitet, die parallel abgegangen bzw. -gefahren wurden. Norbert Weil präsentierte den Außenbereich, wo Muschenheim mit dem Kulturhistorischen Wanderweg, der Neumühle, dem Weidehof, dem Eisteich, den 996 Obstbäumen (»mehr Obstbäume als Eiriwohner«, Gina Uhl hat sie gezählt) und den Insekten- und Bienenweiden zu punkten hofft. Das soziale Miteinander und das kulturelle Erbe rückte Heike Seipp in ein gutes Licht, die nicht nur das viel beachtete Gemeindeschwesternprojekt vorstellte, sondern auch den Kindergarten, die Ausgrabung an der Villa Arnesburg und die gerade erst mit erheblichem Aufwand energetisch sanierte Sport- und Kulturhalle.

Weihnachtsbuden im Mai

Der größte Pulk, dem sich auch Landrätin Anita Schneider und Bürgermeister Bernd Klein anschlossen, sah sich im alten Ortskern um. Der Kirchberg, Schauplatz des überregional beliebten Weihnachtsmarktes, Backhaus, Restaurant Heiliger Stein und der Friedhof waren hier Anlaufstellen. Aber auch
das Domizil des Naturschutzvereins und, gleich nebenan, ein neues Mehrfamilienhaus am Rande des alten Dorfes. 17 Wohnungen mit zwischen 30 und 70 Quadratmetern sind hier entstanden. »Genau die Größen, die im ländlichen Raum nachgefragt werden«, bemerkte Landrätin Schneider.

 

Für den Ausklang am Feuerwehrhaus hatten sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht. Dort spielte nicht nur der Musikzug. Dort waren auch, mitten im Mai, exemplarisch zwei Weihnachtsmarktbuden aufgebaut. So etwas haben die anderen 17 Bewerber im Landesentscheid bestimmt nicht zu bieten.