.....News.....News.....News.....News.....News.....News.....04.04.2018

Zwei neue Betreuerinnen, die schon immer da waren!

Jetzt sind sie endlich offiziell im Betreuer-Team des NaMu: Johanna Roth und Lucie Richter verstärken die Jugendgruppe durch ihre HIlfe schon länger. Wir freuen uns, sie nun als Betreuerinnen im Jugendteam aufnehmen zu können.

Weiterhin viel Spaß und vielen Dank für euren Einsatz.

Die Betreuerin Johanna Roth

Die Betreuerin Lucie Richter.

Johanna Roth & Lucie Richter (v.l.)

.....News.....News.....News.....News.....News.....News.....12.02.2018

Elen grüßt von der Osterinsel

Unser Naturschutzkönigin befindet sich derzeit auf der Osterinsel und grüßt von dort als Naturschutzkönigin.

Auf dem Foto seht ihr 15 Moais in Ahu Tongariki. Dies ist eine Zeremonialstätte der Osterinsen, die ein Verbindungsglied zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt bilden soll. Die Anlage ist mit hoher spiritueller Kraft und Unantastbarkeit versehen, hat aber auch Bedeutung als Symbol politischer Macht. Sie besteht in der Regel aus monumentalen Steinstatuen (Moais), zu der eine angeschrägte Rampe führt.

Oft finden auch spirituelle Feste am Fuß der Moais statt. Bisher sind auf den Osterinsel 255 Ahu in unterschiedlichen Erhaltungszuständen bekannt, davon 164 mit einem oder mehreren Bildwerken.

Das ist der weitest entfernteste Ort, von dem unsere Naturschutzkönigin Grüße an uns via facebook gesendet hat.

Herzlichen Dank an Elen.

Erschienen in der Gießener Allgemeine | auch online am 09.11.17

»Botschafter für unser Land«

Wiesbaden/Lich/Hungen (pm). Das Wiesbadener Schloss Biebrich war am Samstag ganz in der Hand der hessischen »Hoheiten«. Mehr als 100 Majestäten und »gekrönte Häupter« mit ihren Begleitpersonen aus ganz Hessen waren der Einladung des Ministerpräsidenten Volker Bouffier gefolgt. Darunter die Muschenheimer Naturschutzkönigin Elen Schnelder und die Schäferstadtkönigin aus Hungen, Franziska Storch. Als Repräsentanten werben sie in ihren Ehrenämtern mit hohem persönlichen Einsatz für ihre Kommune, die Region, das Land, dessen Produkte.

Der Regierungschef und seine Frau Ursula bedankten sich mit dem traditionellen Empfang für den großen ehrenamtlichen Einsatz. »Sie sind Botschafter für unser Land und für die fest verwurzelten und vielfältigen Traditionen in Hessen, auf die wir stolz sind«, so Bouffier. »Sie sind wichtige Vorbilder dafür, dass auch einzelne viel bewegen können.«

Erschienen in der Gießener Allgemeine | auch online am 09.11.17

Naturschutzjugend schnitzt Kürbisse

Fröhliches Kindertreiben konnte man am Samstag an der Wetterbrücke in Muschenheim erleben, denn der Naturschutzverein hatte zum letzten Treffen des Jahres seine Kinder- und Jugendgruppen eingeladen. »Wir schnitzen kreative Kunstwerke aus Kürbissen« lautete die Überschrift der Aktion in der Vereinshalle.

 

Die drei Gruppen des Vereins »Marienkäfer« (drei bis sechs Jahre), »Wetterfrösche« (sechs bis zehn Jahre) und »Power to Nature« (elf bis 14 Jahre) waren mit großem Spaß bei der Sache und gestalteten aus dem runden Gemüse kunstvolle Kreationen, die sie selbstverständlich mit nach Hause nehmen durften.

Das Betreuerteam Karl Georg Opper, Oskar Schaaf, Otto Schnurrer, Thekla und Olli Richter, Elmar Kammer sowie Kerstin Roth freute sich, dass die jungen Naturschützer mit so viel Freude bei der Sache waren. Als Imbiss wurde zum Abschluss des Tages eine Kürbissuppe gereicht.

.....News.....News.....News.....News.....News.....News.....21.06.17

NEWS…….zur Hirschkäfer-Wiege…….NEWS

Große Unterstützer der Maßnahme: Ralph Hiebsch und Staczek, vom Forstbetrieb Hiebsch Muschenheim auf dem fertigen „Naturkunstwerk“.

 

„Hirschkäfer-Wiege“  am Kulturhistorischen Wanderweg!

Mit Unterstützung vom Forstbetrieb Hiebsch, Muschenheim und Genehmigung der Maßnahme bzw. Bereitstellung von „Totholz“ seitens des Waldbesitzers der Märkerschaft Muschenheim wurde am 29. April 2017 an einem besonnten Waldrand eine „Hirschkäfer-Wiege“ errichtet. Das modrige Eichenholz dient dem größten einheimischen Käfer zur Eiablage und Larvenentwicklung. Insgesamt wurden über 12 m³ Eichenrundholz  am Vorderwald verbaut.

Der Hirschkäfer ist deutschlandweit stark gefährdet und ist eine sogenannte Anhang-II-Art der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL), also eine besonders geschützte Art nach Einstufung im Naturschutzgesetz. Gerade in der Umgebung von Muschenheim und Kloster Arnsburg ist es sinnvoll, diesen eindrucksvollen Käfer in seinem Lebenszyklus zu unterstützen. Hier findet man noch großflächige Eichenwaldgesellschaften, die zu seinem Lebensraum zählen.

Nach der Paarung suchen weibliche Hirschkäfer nach Ablagemöglichkeiten für die Eier in alten Baumstubben oder in ca. 25 cm Bodentiefe im Bereich von modrigem und morschem Eichenholz. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven leben je nach Nahrungsangebot bis zu acht Jahre in dem modrigen Holz, bis sie sich letztendlich verpuppen und sich zu einem ausgewachsenen Käfer entwickeln. Das Besondere ist, dass der ausgewachsene, dämmerungs- und nachtaktive Käfer nur sechs bis acht Wochen lebt. In dieser Zeit muss er beim Werben um die Weibchen seine Rivalen vertreiben, wobei hier den männlichen Exemplaren die charakteristisch auffallend stark ausgebildeten Mundwerkzeuge (Mandibel) zur Hilfe kommen. Die Paarung erfolgt an sog. „Rendezvous-Plätzen“. Das sind Bereiche, wo kohlehydrathaltige Baumsäfte austreten, die durch Rindenverletzungen, Astabbrüchen, Blitzeinschläge etc. an stehenden Bäumen entstehen.

Aufgefundene Käfer dürfen  der Natur nicht entnommen werden.

Die Aktion „Hirschkäfer-Wiege“ ist auch ein kleiner Baustein des Naturschutzverein Muschenheim e.V.  zur Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie auf Ortsebene und um die Lebensbedingungen dieser faszinierenden Käferart zu verbessern. 

Erschienen in der Butzbacher Zeitung am 17.06.17

Der Nachwuchs im Muschenheimer …

… Storchennest sollte kürzlich beringt werden.

Mit Hilfe eines Hubfahrzeuges der Muschenheimer Zimmerei Leschhorn näherte sich der Ornithologe Udo Seum von der Vogelwarte Helgoland vorsichtig dem Nest, wo bereits zwei neugierige Schnabelgesichter über die Nestkante lugten. Die Storcheneitern zogen indes beunruhigt ihre Bahnen um ihr Heim. Die Aktion wurde aber schnell wieder abgebrochen, da der Storchennachwuchs für eine Beringung noch zu jung war und außerdem noch zwei Eier im Nest lagen. Die Beringungsaktion soll in nächster Zeit wiederholt werden. Fotos: mm

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